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IMPULS-Stiftung

für den Maschinenbau- den Anlagenbau und die Informationstechnik

Die IMPULS-Stiftung versteht sich als „Think Tank“ für den VDMA und den Maschinen- und Anlagenbau und die Informationstechnik. Unser Augenmerk gilt insbesondere zwei Themen, die unternehmerisches Handeln prägen: einerseits der Ordnungspolitik, andererseits der Innovationspolitik. Unser wichtigstes Instrument sind Studien, die wir von führenden wissenschaftlichen Instituten und Beratungshäusern durchführen lassen.

Als Stiftung wollen wir Impulse geben: in den Maschinen- und Anlagenbau, der wie keine andere Industrie für Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Zukunftssicherung steht. Mit rund 1,35 Million Beschäftigten ist die Maschinenbau-Industrie größter industrieller Arbeitgeber in Deutschland. Diese Unternehmen sind auf beste wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen existenziell angewiesen. Qualifizierte Menschen, technischer Fortschritt und Innovation entscheiden im internationalen Wettbewerb.

Wir wollen aber auch Impulse in unser Arbeitsprogramm aufnehmen: Aus der Gesellschaft, aus den tausenden Unternehmen des industriellen Mittelstands – von Ihnen. Erst durch diesen Austausch entstehen Relevanz, Aktualität und Wirkungsmacht. In diesem Sinne hoffen wir auf Ihre Unterstützung. Geben Sie uns Ihre Impulse und nehmen Sie die unseren auf – für einen starken Maschinen- und Anlagenbau!

Die Stiftung

Gegründet wurde die IMPULS-Stiftung im Jahr 1989. Anlass war das 100-jährige Jubiläum des VDMA.

Ideengeber für die Gründung war Dr. Frank Paetzold (VDMA-Präsident von 1987 bis 1989). Traditionell engagieren sich VDMA-Präsidenten im Kuratorium der Stiftung – langjährige Vorsitzende des Kuratoriums waren zum Beispiel Dr. Eberhard Reuther (VDMA-Präsident 1998-2001), Dr. Dieter Brucklacher (VDMA-Präsident 2004-2007) und Dr. Thomas Lindner (VDMA-Präsident 2010-2013).

Seit der Gründung wurden über 100 Projekte – Studien und Sondervorhaben – gefördert. Dabei reicht das thematische Spektrum von der Unternehmensführung über die Wirtschaftspolitik bis hin zu Technik, Innovation und Bildung.

Das Kuratorium ist das strategische Steuerungsgremium der Stiftung. Darin vereint sind herausragende Persönlichkeiten aus Maschinen- und Anlagenbau, Wissenschaft und Politik.

Das Kuratorium besteht aus vier sogenannten „geborenen“ Mitgliedern – dem Präsidenten des VDMA, den beiden Vize-Präsidenten und dem VDMA-Hauptgeschäftsführer – und bis zu 20 weiteren Mitgliedern. Diese werden für die Dauer von drei Jahren vom Hauptvorstand des VDMA berufen. Das Kuratorium tagt in der Regel zweimal im Jahr. Aktuell, in der Wahlperiode 2020 bis 2022, gehören dem Kuratorium folgende Persönlichkeiten an:

Das Kuratorium mit Gästen, September 2021
Axel E. Barten
Vize-Präsident des VDMA während der Amtszeit 2010-2013,
Achenbach Buschhütten GmbH & Co. KG, Kreuztal
Norbert Basler
Vizepräsident des VDMA von 2016-2018,
Basler AG, Ahrensburg
Prof. Dr. Thomas Bauernhansl
Thilo Brodtmann
Hauptgeschäftsführer des VDMA,
VDMA, Frankfurt
Prof. Dr. Lars Feld
Karl Haeusgen
Bertram Kawlath
Vize-Präsident des VDMA
Schubert & Salzer GmbH, Ingolstadt
Dr. Thomas Lindner
Präsident des VDMA während der Amtszeit 2010-2013,
Groz-Beckert KG, Albstadt
Prof. Dr. Matthias Niemeyer
Henrik Schunk
Vize-Präsident des VDMA,
Schunk GmbH & Co. KG, Lauffen/Neckar
Dr. Manfred Wittenstein
Präsident des VDMA während der Amtszeit 2007-2010,
Wittenstein SE, Igersheim

Dr. Johannes Gernandt und Stefan Röger bilden seit März 2014 den geschäftsführenden Vorstand der Stiftung.

Der geschäftsführende Vorstand wird für die Dauer von drei Jahren vom Kuratorium gewählt. Ihm obliegt die Führung des operativen Geschäfts der Stiftung, die Verwaltung des Stiftungsvermögens, die Berichtslegung und die Vertretung der Stiftung gerichtlich und außergerichtlich. Die Geschäftsführung erfolgt in enger Abstimmung mit den beiden Vorsitzenden des Kuratoriums, Henrik Schunk und Bertram Kawlath. Seit März 2014 besteht der geschäftsführende Vorstand aus:

Dr. Johannes Gernandt
VDMA, Frankfurt
Stefan Röger
VDMA, Frankfurt

Profil

Die Wirtschafts- und Ordnungspolitik ist eine tragende Säule der IMPULS-Stiftung. Unsere Unternehmen benötigen Rahmenbedingungen, unter denen sie sich optimal entwickeln und so nachhaltig Wohlstand und Beschäftigung sichern können.

Unternehmerische Freiheit und Verantwortung sorgen für Beschäftigung, Wachstum und Wohlstand in Deutschland. Dies trifft im Besonderen auf die Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus zu, die typischerweise familiengeführt und standortverwurzelt, mittelständisch und heterogen, hoch innovativ und stark exportorientiert sind. Um weiter erfolgreich zu sein, müssen die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen stimmen. Das Leitbild der sozialen Marktwirtschaft liefert hier auch im 21. Jahrhundert die relevanten Koordinaten. Hier ist es wichtig, Impulse für eine freiheitliche Wirtschafts- und Ordnungspolitik zu setzen, im Sinne der Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus und für die Zukunftsfähigkeit des Standorts Deutschland. Darüber hinaus veranstaltet die IPMULS-Stiftung regelmäßig ein ordnungspolitisches Kolloquium mit Teilnehmern aus Industrie, Gewerkschaften, Wissenschaft und Politik im Kloster Eberbach.

Die Bildungs- und Innovationspolitik gehört zu den tragenden Säulen der IMPULS-Stiftung. Wir wollen den Maschinen- und Anlagenbau beim „Unternehmen Zukunft“ unterstützen und Orientierung geben.

Die Maschinenbau-Industrie hat die einzigartige deutsche Technikgeschichte mit begründet. Und bis heute schlägt diese Schlüsselindustrie immer neue Kapitel auf: Themen wie Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz (KI) oder die Mobilität der Zukunft stehen in dieser großen Tradition. Innovation ist dabei nicht nur eine technische Aufgabe. Technischer Fortschritt kann ohne den Menschen und seine Kunst, sein Wissen, seine Talente nicht gelingen. Beste Berufsbildung und leistungsstarke Ingenieurwissenschaften sind dafür unerlässlich. Wir wollen Impulse für Bildung, Forschung und Innovationen setzen – im Sinne der Menschen, der Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus, der gesamten Wirtschaft und für die Zukunftsfähigkeit des Standorts Deutschland und Europa. Neben Studien zum Thema veranstaltet die IMPULS-Stiftung regelmäßig ein innovationspolitisches Kamingespräch mit Persönlichkeiten aus Industrie, Verbänden, Wissenschaft und Politik.

Kurzgutachten ergänzen seit 2018 das Portfolio der IMPULS-Stiftung. Klassische IMPULS-Studien leisten wertvolle Grundlagenarbeit. Oftmals ist aber auch eine schnelle, erste Einschätzung eines aktuellen Themas wichtig. Ein Kurzgutachten kann in ein bis zwei Monaten abgeschlossen werden.

Auch für unsere Kurzgutachten gilt, dass sie in der Regel zu den beiden Säulen der Stiftung – Wirtschafts- und Ordnungspolitik sowie Bildungs- und Innovationspolitik – passen sollten. Auch gibt es keine Abstriche bei den hohen Ansprüchen im Hinblick auf wissenschaftliche Fundierung und den Nutzwert für die Leserinnen und Leser. Auf den Faktor Zeit zahlt hier aber ein verkürzter Entscheidungsprozess sowie die Möglichkeit einer eingegrenzten Fragestellung ein. Vorstellbar ist auch, dass Kurzgutachten als Vorstufe einer möglichen ausführlichen Studie vergeben werden.